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Die Wiener Sängerknaben in Hart bei Graz

20190620 Wiener Sängerknaben  04 (c) GDE.jpgStanding-Ovations beim „Heimspiel für David“. Die Wiener Sängerknaben überzeugten durch gesangliche Glanzleistungen das Harter Publikum in der vollen Kulturhalle. Nach vier Jahren und Konzerten auf der ganzen Welt war diese Darbietung der würdige Abschluss für acht Sängerknaben des Chors.

Das Programm war zugleich kurzweilig und tiefgängig. Die 26 Knaben hatten Musik von Carl Orff dabei, ein Stück aus den berühmten Carmina burana; Motetten aus der Gründungszeit der Wiener Sängerknaben und Musik von sehr berühmten “ehemaligen” Sängerknaben: Michael Haydn und natürlich Franz Schubert. Auch Schuberts „Erlkönig“, das Lieblingsstück des „Harter“ Sängerknabens David durfte nicht fehlen.

Im zweiten Teil wurde es bunter, die Konzertbesucher lauschten dem Streifzug durch die Kontinente. Auf ihren Reisen durch die Welt brachten die Sängerknaben Lieder mit und bauten sie ins Programm ein, begleitet wurde nicht nur am Klavier, sondern auch auf der Trompete, Trommeln und auf der Klarinette durch die Sängerknaben selbst. Krönend war der Abschluss für die acht Knaben, die in Hart bei Graz ihr letztes Konzert im Matrosenlook gaben: Sie wurden durch Kapellmeister Oliver Stech unter tosendem Applaus verabschiedet.

David, der Star des Abends, empfiehlt die Sängerknaben-Karriere übrigens sehr: “Man erlebt sehr viel, man sieht sehr viel, man trifft viele Leute. Die Musik ist super. Wenn man vier Jahre zusammen reist und musiziert, hat man hinterher auch sehr viele Freunde. Und Fans.”

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Der älteste Hinweis auf einen Knabenchor in der Wiener Hofburgkapelle datiert auf das Jahr 1296. 1498, vor mehr als einem halben Jahrtausend, verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof nach Wien. Damit war der Grundstein für die Wiener Sängerknaben gelegt. Über die Jahrhunderte zog der Hof Musiker wie Gluck, Caldara, Salieri, Mozart oder Bruckner an. Joseph und Michael Haydn und Schubert waren selbst Chorknaben. Bis 1918 sang der Chor ausschließlich für den Hof. Seit 1924 wurden mehr als 1000 Tourneen in 98 Länder unternommen.

Heute sind die Wiener Sängerknaben ein privater Verein. Rund 100 Knaben zwischen neun und vierzehn singen in vier Konzertchören. Zusammen absolvieren sie jährlich knapp 300 Auftritte vor einer halben Million Zuschauer. Als Hofmusikkapelle pflegen sie mit den Wiener Philharmonikern und dem Wiener Staatsopernchor eine kaiserliche Tradition: Seit 1498 singen sie die Messen in der Hofburgkapelle.

Rund 300 Jugendliche besuchen die Schulen der Wiener Sängerknaben; Professor Gerald Wirth ist Präsident und künstlerischer Leiter der Wiener Sängerknaben. Ausbildung und Chortradition der Wiener Sängerknaben sind von der UNESCO als Immaterielles Kulturelles Erbe in Österreich gelistet.

Wir bedanken uns bei folgenden Sponsoren:

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